Vereinsausflüge

Vereins – Ausflug nach Siebenbürgen, Großkarol und zu unserer Partnergemeinde Petrifeld

 

Vom 10. Juni bis 19.6.2014 hat, organisiert von unserem Verein, eine interessierte Reisegruppe von 18 Personen eine schöne Reise nach Siebenbürgen und dann weiter in den Bezirk Sathmar an der ungarischen Grenze gemacht.

Wir sind mit dem Flugzeug von München nach Hermannstadt (Sibiu) geflogen. Dort erwartete uns bereits der rumänische Reiseveranstalter mit einem Kleinbus incl. Deutsch sprechenden Reiseleiter, der uns die gesamte Rundreise begleitete.

Noch am Nachmittag haben wir einen Stadtrundgang durch Hermannstadt gemacht. Hermannstadt war im Jahr 2007 Europäische Kulturhauptstadt und wir waren von der Schönheit der Historischen Altstadt sehr begeistert.

 

Am nächsten Tag haben wir dann die Umgebung von Hermannstadt angeschaut und haben da die Kirchenburg von Heltau besichtigt und die Burgruine Michelsberg erklommen.

 

Als weiteren Höhepunkt besuchten wir das Astra Bauernhofmuseum.

Eine zünftige Pferdekutschenfahrt zu einer Bauernfamilie, wo wir hervorragend zu Abend gegessen haben, rundete den Tag ab.

Am darauffolgenden Tag ging es nach Brasov (Kronstadt), wo wir in der Umgebung das Schloss Peles besichtigten.

In Bran bestiegen wir die die berühmte Törzburg (bekannt auch als Draculaschloss; weil hier Draculafilme gedreht wurden).

Tags darauf haben wir Brasov (Kronstadt) mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten angeschaut und sind dann am Nachmittag noch zu der Kirchenburg Tartlau, die Weltkulturerbe ist, gefahren.

Weiter ging unsere Reise dann nach Schässburg. Eine kleine Stadt, die sich ihren mittelalterlichen Charakter erhalten hat.

Mit weiteren Kirchenburgen in Birthälm und Medias war auch dieser Tag ausgefüllt mit vielen Sehenswürdigkeiten.

Am nächsten Tag sind wir nach Targu Mures gefahren und haben dort bei einem Stadtrundgang u.a. den Kulturpalastes mit Bildergalerie besichtigt.

Nach dem Mittagessen gab es einen weiteren Höhepunkt unserer Reise: Wir haben die Salzmine in Turda besuchen können. Eine beeindruckende Höhlenwelt mit unterirdischem See und einer 112 m hohen Höhle. Die Nacht verbrachten wir dann in Cluj (Klausenburg).

Am nächsten Morgen fuhren wir nach Carei (Großkarol) und machten einen Besuch bei der Stiftung Down Carei; die wir seit Jahren mit regelmäßigen Hilfslieferungen unterstützen. Die Freude über unseren Besuch dort war sehr groß. Die Behinderten haben für unsere Reisegruppe gesungen und getanzt. Wir konnten uns davon überzeugen, dass unsere Hilfe bei der Betreuung der Behinderten und beim Ausbau und beim Erhalt des Stiftungsgebäudes sehr gut genutzt wird.

Tags darauf haben wir zunächst in Carei das neu renovierte Schloss besichtigt und konnten auch einen Blick in eine Synagoge werfen.

Um die Mittagszeit fuhren wir dann in das nahe gelegene Petrifeld, mit der wir seit Jahren engen Kontakt haben und schon vielfältige Hilfen geleistet haben.

Wir wurden vom dortigen Bürgermeister und einigen Gemeinderäten sowie vielen alten Bekannten aus früheren Besuchen herzlich empfangen.

Eine besondere Freude war für uns, dass das Feuerwehrauto, das wir vor 21 Jahren (im Jahr 1993) von Grafrath nach Petrifeld gefahren hatten, immer noch im Einsatz ist und von den Feuerwehrleuten von Petrifeld liebevoll gepflegt wird.

Feuerwehrauto

Feuerwehrauto

Aber auch in Petrifeld ist die Tatsache, dass Rumänien nun zur Europäischen Union gehört, nicht spurlos vorübergegangen. Die Schule wurde auf mittteleuropäischen Standard saniert und ein großes Freizeitgelände mit Turnhalle, Vereinsheim mit Bowlingbahn, Tennisplätze und sogar einem Freiluft – Theater wurden (überwiegend mit EU – Mitteln) gebaut.

 

Am nächsten Tag ging die lange Fahrt zurück nach Hermannstadt. Unterwegs haben wir noch Alba Iulia (Karlsburg) besucht; deren Innenstadt sehr schön renoviert ist. Wie wir erfahren haben, hat sich diese Stadt als europäische Kulturhauptstadt beworben.

Dann war mit dem Rückflug nach München am nächsten Tag unsere Reise zu Ende.

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